Anschlusskasten AK-70

Ausstattung: Anschlusskasten Fernmelde 30-pol. mit Überspannungsschutz – AK70.
Aufbau und Funktionsbeschreibung

Hier mal einen Anschlusskasten Fernmelde 30-pol. mit Überspannungsschutz, auch unter AK-70 bekannt, gefunden und aufgemacht. Im Deckel finden sich schonmal grundlegende Zeichnungen zum Gerät:

Das Ganze kommt mit der Vers.Nr. 5920-12-153-9263. Zu sehen sind hier die jeweiligen Pin/Klemmen-Belegungen sowie die Zuordnung der Überspannungsableiter.

Im unteren Teil des Gehäuses spielt sich aber nun das eigentliche Leben ab. Wir finden hier 2 Federleisten DIN 41622, jeweils eine links und eine rechts, für das ankommende bzw. abgehende AKb.
Die rückseitigen Lötanschlüsse der Federleisten sind dann per Draht auf den Sammelhalter der Überspannungsableiter in der Mitte oben geführt. Von dort aus geht es weiter auf die Federklemmen in der Mitte. Hier kann jede Ader frei abgegriffen werden. In der Praxis wird dies benutzt um beispielsweise ein Aderpaar für einen Feldfernsprecher aus einer Strecke AKb herauszuführen und zu verwenden. Gebräuchlich ist hier das Paar a/b.

In der Mitte oben befindet sich der Sammelhalter für alle Überspannungsableiter. 30 Stück an der Zahl, da hier jede Ader einzeln abgesichert ist. Die Überspannungsableiter schaltet, im Fall einer Überspannung, die Fernsprechleitung gegen Erde. Genaueres dazu im Beitrag „Anschlussleiste Blitzschutz“.

Hier jetzt nochmal den ganzen Kasten aufgeschraubt um sich die Verdrahtung anzusehen:

Wie man hier sieht, ist jede Adern nochmal auf eine Klemmleiste (unten) geführt. Diese wird im Deckel als „Anschluss für die Bundespost“ gekennzeichnet.

Hier kann auch nochmal jede Adern einzeln abgegriffen werden. Eine kleine Zeichnung der Anschlussleiste ist auch im Deckel vorhanden.

 

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.